Pfedelbach, 01.06.2019, von Simone Brecht

gerollt, gezupft und gezogen

Samstagvormittag in Pfedelbach: Die Fachgruppe Logistik - Materialerhaltung prüft die Anschlagmittel. Einmal jährlich muss dieser Termin absolviert werden. 2019 stand er am 01. Juni auf dem Dienstplan der Helferinnen und Helfer des THW OV Pfedelbach.

Am 01. Juni 2019 wurde wieder gerollt, gezupft und gezogen. Die jährliche Anschlagmittelüberprüfung steht auf dem Dienstplan. Anschlagmittel? Nichts, was Angst macht, sieht man allerdings, was mancher Fahrzeuglenker auf den Fahrzeugen hat, kann einem Angst werden....
 
Der PKW muss alle zwei Jahre zur Hauptuntersuchung – einmal im Jahr findet die Anschlagmittelüberprüfung im THW statt! Beides sorgt für Sicherheit auf den Straßen. Unter Anschlagmittel versteht man alle Materialien, die dazu benötigt werden Lasten zu sichern oder zu transportieren. Spanngurte, Schlupf, Spannbänder, Spannketten, Schäkel, Greifzüge, Kettenzüge, Stahlseile und Ketten allgemein.
 
Je nach Anschlagmittel wird eine Sichtprüfung oder ein Belastungstest durchgeführt. Alleine über 400 Spanngurte befinden sich im THW Ortsverband Pfedelbach. Bei der Sichtprüfung wird jeder einzelne Spanngurt abgerollt, auf einen Tisch bzw. Boden gelegt, danach durch die Fachgruppe Logistik auf Mängel kontrolliert. Hat er die Prüfung bestanden, wird die Inventarnummer schriftlich erfasst, eine Plakette aufgeklebt, danach wieder aufgerollt, aufgeräumt und darf für ein weiteres Jahr verwendet werden.
 
Werden bei der Kontrolle Mängel festgestellt, wird ausgesondert oder falls die Möglichkeit besteht der Fehler behoben. Es ist eine sehr zeitaufwändige und nicht gerade die beliebteste Aufgabe, die sich ehrenamtliche Helferinnen und Helfer vorstellen können. In Bezug auf die Sicherheit der eingesetzten Materialien und damit der THW-Einsatzkräfte ein Dienst, der unerlässlich für die Arbeit des Technischen Hilfswerks ist.


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